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Meldung vom 19.06.2007 12:07 (Heise)

Über die Hälfte der deutschen Unternehmen nutzt Open Source

Deutschland liegt vorne beim Einsatz von Open-Source-Software. In einer Umfrage unter über 600 IT-Entscheidern aus Deutschland, Großbritannien und den USA sowie Kanada gaben 59 Prozent der deutschen Teilnehmer an, OSS in ihrer Firma einzusetzen. In Großbritannien und den USA/Kanada verwenden weniger Unternehmen freie Software (48 und 38 Prozent).

Als größten Vorteil von Open Source sehen über 80 Prozent der Befragten das Fehlen von Lizenzgebühren. Weitere Motive für den OSS-Einsatz sind die höhere Flexibilität, der Zugang zum Quellcode, die Nutzung offener Plattformen und die Unabhängigkeit von proprietären Anbietern wie Microsoft. Als wichtigste Hindernisse nennen die Befragten das Fehlen von langfristigem Support und einer Freistellung von den Rechten Dritter, mögliche Inkompatibilitäten mit der existierenden IT-Infratruktur sowie mangelndes OSS-Know-how in der Firma. Dennoch überwiegen für über 60 Prozent der Befragten die Vorteile.

Nach der Studie des Business-Intelligence-Spezialisten Actuate[1] fällt die Entscheidung für Open Source mittlerweile auf der Chefebene, in zwei Dritteln der Fälle durch die IT-Leiter, in einem Drittel durch die CIOs. Daraus und aus dem Umstand, dass über 70 Prozent der Befragten freie Software als bevorzugte Option bei der Einführung neuer Software ansehen, folgert die Studie, dass Open Source für viele Unternehmen zu einer strategischen Frage geworden ist.

Geschäftsmodelle rund um Open Source konzentrieren sich auf den Service-Bereich: Beratung, Implementierung, Wartung, Anpassung, Support und Training. Das Marktforschungsinstitut signalisiert dabei auch einen Trend in Richtung Integration. Immer mehr Dienstleister bieten so genannte Software-Stacks an: speziell aufeinander abgestimmte freie Komponenten, die zusammen eine komplexe Lösung bilden und für die der Anbieter im Problemfall auch geradesteht.


Die Studie empfiehlt IT-Dienstleistern, freie Software jetzt in ihr Konzept zu integrieren und damit der Entwicklung in Richtung offener Standards in der Informationstechnologie Rechnung zu tragen. In zwei bis drei Jahren werde Open Source im Geschäftsumfeld, so IDC, "business as usual" sein.

 
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Newsflash

29. November 2007

eZ Publish 4.0 für PHP 5 frei gegeben

eZ Systems setzt mit der neuen Version 4.0 auf den weiteren, offensiven Ausbau seines Open Source Content Management Systems eZ Publish. Neben erweiterter Funktionalität, deutlicher Performance-Steigererung und der Kompatibilität mit PHP5 bietet die neue Version einen reibungslosen Upgrade-Pfad für bestehende eZ Publish Sites.

“Anwender vertrauen seit Jahren auf die Funktionalität und Robustheit von eZ Publish” sagt CEO Aleksander Farstad. „Durch die Kompatibilität von eZ Publish mit PHP5 erschließen wir uns die Vorteile der aktuellen PHP-Plattform.“

Führende Unternehmen mit den höchsten Ansprüchen an Ihre Web-Plattform vertrauen bereits heute auf eZ Publish.

eZ Publish Version 4.0 bereitet den Weg für die Integration der eZ Components, der PHP Enterprise Component Bibliothek von eZ. Folgende Versionen der 4.X Reihe werden schrittweise weitere Komponenten integrieren und somit an deren Leistungsfähigkeit, Stabilität und Funktionalität partizipieren.

Darüber hinaus werden mit der Unterstützung von PHP5 die Anwender von eZ Publish in die Lage versetzt, die PHP5 Spracherweiterungen und die eZ Components für die Entwicklung eigener funktionaler Anforderungen einzusetzen.

 

 
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