Open-Source - Software ist gegenüber kommerzieller Software frei von Lizenzkosten.Die öffentliche Sicht der Produktcharakteristik von Open-Source-Lösungen ist heute: „günstig, skalierbar, effektiv“. Die Software darf zu jedem beliebigen Zweck eingesetzt bzw. verändert werden. Im Gegensatz zu kommerzieller Software liegen die Quellcodes offen. Der Anwender sieht also, welchen Code er auf seinen Maschinen zum Einsatz bringt und kann bei Fehlern gezielt eingreifen.
Es werden unterschiedlichste Lizenzen genutzt, eine der gebräuchlichsten ist die GNU General Public License (GPL). Diese Lizenz enthält neben den bekannten Haftungsausschlüssen auch noch die Forderung, daß alle Weiterentwicklungen und alle Programme, die in irgendeiner Form unter der GPL lizensierten Code enthalten, wiederum unter der GPL veröffentlicht werden müssen. Ferner verbietet die GPL auch das Hinzufügen weiterer Einschränkungen, die in irgendeiner Form auf unter der GPL stehendem Quellcode basieren. Diese Einschränkung macht GNU-Software, insbesondere Bibliotheken, im wesentlichen für eine Verwendung im kommerziellen Umfeld unbrauchbar. GNU ist ein rekursives Akronym und steht für GNU is not Unix. Das günstige Preis / Leistungsverhältnis wurde in Deutschland nicht immer als Vorteil betrachtet. Insbesondere das Vorurteil "Was nichts kostet, taugt nichts" hielt sich sehr lange. Erst durch wirtschaftliche Zwänge bzw. Erlasse der EU und Bundesregierung wurden viele Unternehmen und Behörden auf Open-Source-Lösungen aufmerksam. Obwohl es mittlerweile viele Open-Source-Anwendungen gibt, die ihren kommerziellen Kontrahenten in Punkto Sicherheit, Stabilität und Performance überlegen sind, gilt dies natürlich nicht für alle angebotenen Lösungen. Wir empfehlen daher spezielle Open-Source-Komponenten, die auf offenen Standards basieren und damit entsprechende Investitionssicherheit bieten. Weitere Informationen finden Sie z.B. unter den externen Links: |